Der Wind und ich

Der Wind und ich
Heeh
brausende Winde Stürme
Furcht wird nicht geduldet
entgegen stemmen
kein zaghaftes Bangen Verstecken Verkriechen
Kräftemessen und trotziges Gegenhalten
die Kraft geht euch irgendwann aus
ich bin ein alter Baum
trotzend
schon anderen Brisen hielt ich stand
nicht als Wetterfahne geschüttelt
i c h  bin Barriere
fürchte dein Zausen  n i c h t 
reiß die Worte vom Mund
dröhne in den Ohren
treibe Tränen in die Augen
ich  w i l l deine Kraft spüren
wirft eine Böe mich um
 allemal bin ich wieder auf Beinen
willst du mich reizen
böiger Wind Sturm
wir sind uns doch ähnlich
sollten Freunde sein

lyrigdgr 1/08

 

1 Kommentar 23.1.08 00:21, kommentieren

Der Wind und ich

Der Wind und ich
Heeh
brausende Winde Stürme
Furcht wird nicht geduldet
entgegen stemmen
kein zaghaftes Bangen Verstecken Verkriechen
Kräftemessen und trotziges Gegenhalten
die Kraft geht euch irgendwann aus
ich bin ein alter Baum
trotzend
schon anderen Brisen hielt ich stand
nicht als Wetterfahne geschüttelt
i c h  bin Barriere
fürchte dein Zausen  n i c h t 
reiß die Worte vom Mund
dröhne in den Ohren
treibe Tränen in die Augen
ich  w i l l deine Kraft spüren
wirft eine Böe mich um
 allemal bin ich wieder auf Beinen
willst du mich reizen
böiger Wind Sturm
wir sind uns doch ähnlich
sollten Freunde sein

lyrigdgr 1/08

 

23.1.08 00:19, kommentieren

Die soll der Teufel holen…

Leute gibt es,

die andere verachten!
Tiere mögen  s i e  nicht.
Arbeit im Haus  und im Garten
ist ihnen zuwider.
D e n e n
ist jede Freude abhanden gekommen –
statt  Lachen  nur  Zedern.
Ob diese Leute
sich selbst leiden können? 
In ihre Gesichtern
zieht Qual tiefe Furchen.
Bestimmt
wird sie alsbald
der Teufel
holen…


©lyrikdgr

8.10.07 23:51, kommentieren

Erntezeit
Die Weiher sind abgefischt.
Wo eben noch Wasserfläche war,
sind  nur noch Pfützen…
Landmöven kreischen,
Störche
bohren Schnäbel in den Morast
und über allem
kreisen majestätisch die Reiher,
auf das Beste
bedacht.
Abseits wartend
der schwarze Herbstvogel
mit seinem hungrigen Krächzen.
Erntezeit
im Karpfenland A i s c h g r u n d.
(C) lyrikdgr

8.10.07 23:46, kommentieren

Frühmorgens

Frühmorgens

Der neue Tag,
jungfraulich noch,
reibt sich den Schlaf aus den Nachtaugen.
Sonnenstrahlen
lächeln mir spitzbübig zu,
lecken die Nebel fort
von den Weihern und Wiesen.
Unzählige Tautropfen glitzern
wie Diamanten.
Ein guter Tag wird es werden,
der sich da entfaltet…

(C)lyrikdgr

8.10.07 23:44, kommentieren

                     Am Weiher

Der blicknahe Weiher

beginnt wieder zu leben –

Frühmorgens

 der majestätische Gruß

der Schwäne

und bald darauf

 wildes Jagen der Blesshühner.

Kampf um die Weibchen?

J e d e r

sucht seinen Partner -

Arterhaltung..

Wildenten schnattern,

als hätten sie nachts

berauschende Erlebnisse gehabt…

Wer da denkt,

bei Dunkelheit seien Weiher still,

der kennt die Signale der Vögel nicht.

Und

kurz nach dem Osterfest

stimmen tausend Frösche ein

und  i h r e  Ausdauer

endet erst im Spätsommer.

Der Weiher also

ist wieder belebt

und schafft mir

Zufriedenheit…

                                                                                         ©lyrikdgr

23.8.07 12:00, kommentieren

 

Teppich   

Der Frühlingstag
hat einen Teppich bereitet
aus leuchtendem Weiß
zahlloser Gänseblümchen.
Und auch ein Muster
hat er uns auf den Teppich gezaubert,
aus grellgelbem Löwenzahn.
Nicht genug der Zauberei:
morgens ist das Weiß verschwunden –
die zarten Blümchen
halten ihre Blütenblätter
schamhaft geschlossen
Aufsteigende Sonne aber
küsst die Farbe wieder
auf die zartgrünen
Wiesen.
©lyrikdgr

23.8.07 11:53, kommentieren